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Zwei Trecker in Flammen
Der Sachschaden ist mit rund 300.000 Euro immens: Bei zwei Treckerbränden innerhalb kurzer Zeit war am späten Donnerstagabend die Freiwillige Feuerwehr gefordert. Die Mitglieder der Wehr konnten nicht nur den Brand der landwirtschaftlichen Maschinen löschen, sondern auch ein Übergreifen der Flammen auf einen Stoppelacker verhindern.
Am Donnerstagabend wurden Polizei und Feuerwehrüber einen Brand eines Traktors in der Bauernschaft Fockenbrocksheide informiert. Ein 34-jähriger Telgter war dort nach Angaben der Beamten mit einer landwirtschaftlichen Zugmaschine und einer Ballenpresse auf einem Acker unterwegs.
Als er Rauchgeruch wahrnahm, stoppte er den Traktor und versuchte noch die Erntepresse von der Zugmaschine zu entkoppeln. Das gelang ihm jedoch nicht, da die Flammen das nicht mehr zuließen. Das Gespann und etliche bereits gepresste Strohballen gingen in Flammen auf.
Ermittlungen dauern an
Die Feuerwehr Telgte war mit drei Löschzügen vor Ort. Da die Löschwasserversorgung auf dem Acker schwierig war, wurden auch die Löschwasserförderkomponente der Feuerwehren Telgte, Everswinkel und Ostbevern nachalarmiert. Dabei handelt es sich um zwei Tankfahrzeuge mit einem großen Wasservorrat sowie Begleitfahrzeugen. Zudem wurde der Löschzug Einen der Feuerwehr Warendorf zur Unterstützung alarmiert. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern nach Angaben der Polizei noch an.
Kaum war der eine Einsatz abgeschlossen, kam es zu einem weiteren Treckerbrand. Gegen 21.40 Uhr ging der Schlepper eines 62-jährigen Telgters in Flammen auf. Der Mann war mit seiner Ackermaschine nach Angaben der Polizei bei dem Brand in der Fockenhocksheide gewesen, um Strohballen aus dem Gefahrenbereich zu transportieren.
Der Telgter fuhr anschließend mit seinem Traktor durch die Harkampsheide, als er plötzlich Rauchentwicklung im Motorraum feststellte. Durch den bereits beim vorherigen Brand eingesetzten Löschzug Einen konnte der Brand gelöscht werden. Nach ersten Erkenntnissen entstand das Feuer im Bereich des Luftfilters und griff dann auf die Verkabelung über. Es entstand Sachschaden in Höhe von ungefähr 10.000 Euro.
Text: wn, Fotos: Feuerwehr