Das Problem bei dem Einsatz war: Ein Hydrant am Waldweg funktionierte nicht richtig. Einsatzleiter Alfons Huesmann blieb deshalb nur eine Alternative. Das Löschwasser musste aus dem Waldschwimmbad abgepumpt werden. Als die Feuerwehr ins Freibad kam, mussten alle Besucher das Becken umgehend verlassen. Ein Einsatzwagen tauchte seinen „Rüssel“ ins Becken - und etwa 100 Kubikmeter Wasser der 2 200 Kubikmeter des Beckens wurden abgesogen. Ausgerechnet bei schönstem Badwetter hieß es für die Schwimmbadbesucher stundenlang: Nichts geht mehr. Staunend beobachteten sie die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr. So was sieht man nicht alle Tage.

 

Da das Waldstück sehr trocken war und die Wehrleute wissen, dass „sich die Glut ins Erdreich hinunterfressen“ und dann an einer anderen Stelle plötzlich weiterbrennen kann, löschten sie ausgiebig nach. Da das Waldstück Wassereinzugsgebiet ist, kam kein Schaum zum Einsatz.

 

Zur Brandursache konnte sich die Polizei noch nicht äußern. Die Brandstelle wurde nicht beschlagnahmt. Am Montag wird die Kriminalpolizei weiter ermitteln.

Hand in Hand arbeiteten die Feuerwehr, das Schwimmbadteam und das Ordnungsamt zusammen. Mit insgesamt 57 Einsatzkräften war die Feuerwehr aus Telgte, Raestrup und Freckenhorst vor Ort. Polizei und ein Rettungswagen waren ebenfalls dort.