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Übung fordert Brandbekämpfer
Rund 30 Kräfte der Löschzüge Telgte und Westbevern waren am abgängigen Pfarrheim in Westbevern im Einsatz. Allerdings nur zu Übungszwecken.
Das Gelernte in der Praxis anwenden und verinnerlichen, ungewöhnliche Situationen schnell erkennen, behutsam vorgehen und trotzdem schnell agieren, um Leben zu retten und Brände zu bekämpfen: Das alles mussten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr aus Telgte und Westbevern bei einer spontanen Zugübung am Pfarrheim in Westbevern umsetzen.
Das gelang den rund 30 Einsatzkräften auch. Alles lief wie am Schnürchen, jeder war konzentriert bei der Sache und erfüllte seine Aufgaben. Diesen Eindruck gewannen auch die Zuschauer, die die Übung verfolgten.
Mit Kirchengemeinde abgestimmt
Dass die Feuerwehren diese Übung vor dem Abriss durchführen konnten, war mit der Kirchengemeinde St. Marien abgestimmt. Gunnar Schlecht, Martin Dorgeist und Timo Weilke hatten das Szenario ausgearbeitet. Menschenrettung und Brandbekämpfung in der Wohnung im Obergeschoss sowie im Pfarrheim und im Keller waren die Vorgaben für die Blauröcke.
Als die ersten Löschfahrzeuge vor dem Pfarrheim vorfuhren, kam bereits dichter Rauch aus dem Inneren. Sofort machten sich Feuerwehrleute unter Atemschutz daran, die Menschenrettung und die Brandbekämpfung schnell und koordiniert umzusetzen.
Drei Übungsopfer mussten aus dem verwinkelten Gebäude gerettet werden, was Aufmerksamkeit und Vorsicht erforderte. Zwei wurden auf dem Dachboden gefunden, ein „Opfer“ hing aus dem Fenster.
Die rund einstündige Übung klappte gut, wie Timo Weilke berichtete. „Die Übung wird in allen Einzelheiten nachgearbeitet, um daraus zu lernen und Verbesserungen vornehmen zu können“, betonte er in diesem Zusammenhang.
Text und Fotos: wn.de