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Übung der Löschzüge Ostbevern, Brock und Westbevern
In einem Wohnhaus in der Bauernschaft Schlichtenfelde kam es im Keller zu einer Explosion – zum Glück jedoch nicht wirklich. Mit dieser Meldung wurden am Montagabend die Löschzüge aus Ostbevern, Brock und Westbevern alarmiert und rückten zur gemeinsamen Übung aus.
Das angenommene Szenario hatten die Organisatoren beider Bever-Gemeinden im Vorfeld zusammen entwickelt. Laut Plan wurde das Gebäude als Jugendherberge genutzt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, unter der Einsatzleitung von Michael Saabe, war das gesamte Gebäude stark verqualmt und mehrere Kinder und Jugendliche wurden vermisst. Gleich zu Beginn der Übung wurde die Einsatzstelle in drei Abschnitte geteilt, um die komplexe Lage strukturiert abzuarbeiten. Der Schwerpunkt der Übung lag in der Menschenrettung unter „schwerem Atemschutz“. Eine weitere Herausforderung war die Kommunikation. Die Feuerwehr Ostbevern funkte komplett im digitalem Funk, während die Kameraden aus Westbevern mit dem analogen Funk kommunizierten. Diese Lage kann die Feuerwehren in der nächsten Zeit, in der komplett auf den digitalen Funk umgestellt wird, immer wieder vor Probleme stellen, da nicht alle Wehren und Rettungsdienste gleichzeitig umstellen.
Der Malteser Hilfsdienst aus Ostbevern-Brock war ebenfalls an der Übung beteiligt und versorgte die geretteten Personen. Die Verletzten wurden von Mitgliedern der Jugendfeuerwehren aus Ostbevern und Westbevern gespielt.Nach der Übung zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. Bis auf ein paar Kleinigkeiten sei alles gut gelaufen.