Am Mittwochnachmittag kamen die Einsatzkräfte der  Feuerwehr nicht richtig zur Ruhe: Sieben Alarmierungen innerhalb kurzer Zeit forderten die Ehrenamtlichen. Sechs Sturmschäden und ein Brand im Krankenhaus  Maria Frieden verzeichnete die Wehr.

Nach Angaben von  Carsten Einhoff von der Feuerwehr kam es wahrscheinlich aufgrund eines technischen Defektes zu einem Brand in einem Schaltschrank im dritten Obergeschoss der Geriatrischen Klinik. Da die Brandmeldeanlage sofort ausgelöst habe, sei die Wehr innerhalb von kurzer Zeit vor Ort gewesen.

Patienten, Mitarbeiter oder Besucher des Fachkrankenhauses, so Einhoff, seien zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Sicherheitshalber sei aber der Logopädiebereich während der Löscharbeiten geräumt worden. Die Aufzüge dort müssten vorerst außer Betrieb bleiben. Die Feuerwehr war am Krankenhaus mit 20 Kräften aus Telgte und Westbevern im Einsatz.

Nahezu quer durchs Stadtgebiet verzeichnete die Feuerwehr aufgrund der teilweise orkanartigen Böen am frühen Nachmittag Hilfeleistungseinsätze.

An der Warendorfer Straße beispielsweise war ein besonders dicker Ast direkt neben die Bahnstrecke gefallen. Ein Lokführer habe das rechtzeitig bemerkt und den Ast von Hand so weit an die Seite geräumt, dass eine Weiterfahrt möglich gewesen sei, so die Feuerwehr. Die Wehr übernahm dann mit der Motorsäge den Rest und sorgte wieder für freie Fahrt auf der Bahnstrecke.

Auch die Bundesstraße war zwischenzeitig betroffen. Während die Telgter Feuerwehrleute am Krankenhaus löschten, beseitigten die Westbeverner Kameraden dort einen umgestürzten Baum. Am späteren Nachmittag hatte sich die Lage wieder normalisiert.

 

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