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Rasch und effektiv geholfen - Frühjarsübung der Feuerwehr Telgte
Rasch und effektiv halfen die Einsatzkräfte bei der Frühjahrsübung der Löschzüge Telgte und Westbevern sowie der Westbeverner Jugendgruppe.
Sich einen genauen Überblick verschaffen, gezielte Maßnahmen einleiten und rasch handeln: Alles das und noch viel mehr war am Montagabend bei der Frühjahrsübung der Feuerwehr auf dem Hof von Norbert Große Vogelsang gefragt. Die Löschzüge aus Telgte und Westbevern sowie die Mitglieder der Jugendgruppe des Löschzuges Westbevern – insgesamt 60 Einsatzkräfte – zeigten, dass sie für den Ernstfall gewappnet sind.
„Da passt alles“, waren sich die Beobachter am Ende sicher. Dem schloss sich Fachbereichsleiter Thomas Riddermann von der Stadtverwaltung an. „Was hier geleistet wurde, war hervorragend“, lobte er. Dass solche Übungen wichtig sind, um für Echt-Einsätze gerüstet zu sein, daran ließ der Ordnungsamtsleiter keinen Zweifel. Denn die Wehr ist vielfach gefordert: 64 Einsätze waren es bereits in diesem Jahr, so Riddermann.
Lob gab es auch für die Mitglieder der Jugendgruppe des Löschzuges Westbevern. „Ihr habt einen tollen Job gemacht“, betonten Riddermann und Stadtbrandmeister Alfons Huesmann.
Es war eine anspruchsvolle Übung: Mit neun Fahrzeugen waren die Aktiven angerückt, um den simulierten Brand zu löschen und Personen zu retten. Das von Klaus Schulte und Frank Göttker entworfene Szenario beinhaltete Einsätze im Gebäude und auf dem Hofgelände. Die angenommene Lage war: In der Scheune kam es zu einer Staubexplosion beim Abbauen eines Getreidesilos. Der Bauer wurde seitdem vermisst. Zudem gab es eine starke Rauchentwicklung. Bei gleichzeitigen Reparaturarbeiten an einer Maschine auf dem Hofgelände wurden durch die Wucht der Explosion zwei weitere Personen eingeklemmt.
Die Rettung und das Löschen liefen parallel: Während Einsatzkräfte unter Atemschutz in der Scheune nach dem vermissten Landwirt suchten und diesen nach kurzer Zeit bargen, waren andere Wehrleute zeitgleich damit beschäftigt, die anderen Arbeiter unter dem Grubber zu befreien. Die Mitglieder der Jugendgruppe und weitere Trupps hielten währenddessen die Dächer der Scheune und des Wohnhauses kühl, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Rund 350 Meter Schläuche mussten von der Einsatzstelle zu zwei Hydranten verlegt werden. Dabei waren auch die Nachwuchskräfte aktiv.
Stadtbrandmeister Alfons Huesmann erläuterte den Besuchern der Übung über Lautsprecher alle Details.
Text und Bild: wn.de