Bei der Feuerwehr tut sich einiges: Zwei neue Fahrzeuge, eines im Verbund mit anderen Kommunen, wurden angeschafft, zudem wird der Brandschutzbedarfsplan überarbeitet.

Auch wenn der aktuelle Brandschutzbedarfsplan bereits überarbeitet wird, die Stadt ist derzeit noch dabei, die Anforderungen aus dem aktuellen abzuarbeiten. Und da hat sich gerade beim Fahrzeugpark etwas. Beim Hersteller abgeholt wurde gerade ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF), das in Westbevern stationiert wird. Ein alter „Rundhauber“, der schon etliche Jahre auf dem Buckel hat, wird dafür ausgemustert. Zudem haben die TEO-Kommunen (Telgte, Everswinkel und Ostbevern) ein zweites Großtanklöschfahrzeug angeschafft. Die „Wasserkuh“, die etwa bei Bränden im Außenbereich die Wasserversorgung sicherstellen soll, wird zwar in Everswinkel stationiert, aber in allen drei Kommunen eingesetzt.

 

Auch wenn damit die Wasserversorgung optimiert wird, das bedeute nicht, dass Löschwasserteiche überflüssig würden, betonte Bürgermeister Wolfgang Pieper. Klaus-Werner Heger (SPD) hatte für den Kiebitzpohl genau das nachgefragt.

 

Der neue Brandschutzbedarfsplan wird nach Aussagen von Wolfgang Pieper am 5. Oktober im Hauptausschuss erstmalig politisch diskutiert. Das Konzept ist die Richtschnur für Maßnahmen und Investitionen, um den Brandschutz für die nächsten Jahre sicherzustellen. Bezüglich des Feuerwehr-Standortes in Westbevern verriet Pieper bereits. „Wir können wohl davon ausgehen, dass der jetzige Standort und/oder die nähere Umgebung weiterhin das Optimum sind.“ Dass in Westbevern kräftig investiert werden muss, das hatte die Verwaltung bereits vor einiger Zeit gesagt. Das aktuelle Gerätehaus entspricht nicht mehr den Anforderungen.