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LKW vor Zug
Innerhalb von 24 Stunden: Zweiter schwerer Unfall in Telgte
Die Freiwillige Feuerwehr kommt derzeit aus ihrer Einsatzkleidung kaum noch heraus: Nachdem bereits am Donnerstagabend ein schwerer Unfall die Kräfte etliche Stunden forderte, waren sie am Freitagabend bei der Kollision eines Lkw und eines Zuges im Einsatz.
Es ist fast nicht zu glauben: Am Freitagabend gab es den zweiten schweren Unfall mit einem Lkw innerhalb von 24 Stunden auf Telgter Gebiet. In der Nähe des Campingplatzes „Sonnenwiese“ stieß der Fahrer eines Lastwagens beim Abbiegen in einen Wirtschaftsweg mit einem Personenzug der Eurobahn zusammen.
Dabei hatte der Mann großes Glück im Unglück. Denn obwohl das Führerhaus des Miet-Lkw stark beschädigt wurde, erlitt der Fahrer lediglich leichte Verletzungen.
Die Feuerwehr war mit zahlreichen Fahrzeugen vor Ort. Da ein Personenzug in den Unfall verwickelt war, wurden zudem mehrere Rettungswagen zur Einsatzstelle beordert.
Durch den Aufprall wurden nach ersten Aussagen der Rettungskräfte keine Personen im Zug verletzt. Wenig später kam es aber bei einer Insassin – vermutlich wegen des Schocks – zu einem Asthma-Anfall. Sie wurde sofort von Notfallsanitätern versorgt.
Neben der Kreispolizei und der Feuerwehr wurde auch die Bundespolizei zur Hilfe gerufen. Die ist bei Unfällen mit Zügen zuständig. Die Beamten untersuchten eingehend den Triebwagen, der ebenfalls beschädigt wurde. Im Bereich des Führerstandes wurde durch den Zusammenprall eine Scheibe zerstört, zudem ein Teil der Verkleidung und technische Einrichtungen am Radsatz. Die Bahnstrecke wurde gesperrt. Auch die Bundesstraße blieb für die Dauer der Bergungsarbeiten gesperrt. Zahlreiche Autofahrer versuchten, über Wirtschaftswege den Unfall zu umfahren.
Text: wn.de, Bilder: Feuerwehr