Stadtbrandmeister Alfons Huesmann am Mikrofon, die Kameraden an den Schläuchen: Die Feuerwehr übte am Montagabend unter den Augen interessierter Zuschauer das Löschen eines Feuers.

Hand in Hand: Das hatte am Montagabend bei der Frühjahrsübung der Freiwilligen Feuerwehr eine doppelte Bedeutung. Denn Hand in Hand arbeiteten nicht nur die verschiedenen Fahrzeugbesatzungen bei der Bekämpfung des Übungsbrandes zusammen, sondern zugleich auch erfahrene Kameraden und Mitglieder der Jugendabteilung aus Westbevern. Der Nachwuchs war nicht nur mit Feuereifer bei der Sache, sondern auch mit viel Können.

 

Klaus Schulte, er fungierte als Einsatzleiter, und Frank Göttker hatten die Übung auf dem Hof Funke ausgearbeitet. Die angenommene Lage war, dass bei einer Feier im Partyraum ein Feuer ausgebrochen war. Während sich ein Teil der Gäste schnell retten konnte, wurden beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge noch drei Personen als vermisst gemeldet.

 

Stadtbrandmeister Alfons Huesmann kommentierte für die Zuschauer über Lautsprecher die gesamte Übung. Dabei stellte er nicht nur die verschiedenen Fahrzeuge der Wehr vor, sondern gab den Anwesenden auch einen Einblick in die einzelnen Aufgaben, die die Ehrenamtlichen absolvieren mussten. „Wichtig sind das Zusammenspiel von Menschenrettung, Brandbekämpfung und der Sicherstellung der Löschwasserversorgung“, ließ er die Zuschauer unter anderem wissen. Denn was diese nicht sehen konnten: Ein Teil der Feuerwehrkräfte baute von einem Löschteich in der Nähe eine Wasserversorgung zur Einsatzstelle auf. Parallel dazu übernahmen andere Trupps die Menschenrettung und die Brandbekämpfung.

 

Am Ende zeigte sich Huesmann sehr zufrieden mit dem Ablauf. „Es hat alles gut geklappt.“