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„Große städtebauliche Chance“
Es gibt eine städtebauliche Entwicklung am Standort der alten Feuerwache an der Ritterstraße. Darüber berichtete Bürgermeister Wolfgang Pieper in der Ratssitzung.
Das war für die Mitglieder des Rates eine faustdicke Überraschung: Denn Bürgermeister Wolfgang Pieper erläuterte – im Rahmen der Diskussion um den Feuerwehrbedarfsplan –, dass es eine „städtebauliche Entwicklung am Standort der alten Feuerwache an der Ritterstraße gibt“. Es habe sehr fruchtbare Gespräche zwischen der Verwaltung und der Volksbank gegeben mit dem Ziel, die ehemalige Feuerwache, den angrenzenden Volksbank-Parkplatz sowie die daran zur Königsstraße anschließenden beiden Häuser gemeinsam zu überplanen.
Eine solche städtebauliche Entwicklung dieses großen Areals an der Altstadtgrenze zwischen Ritter- und Königsstraße war bereits 2011/2012 in der Diskussion, habe sich aber seinerzeit zerschlagen, berichtete Wolfgang Pieper weiter. Jetzt sei die Volksbank auf die Verwaltung zugekommen. „Die Volksbank will mit der Stadt das Areal zwischen Ritter- und Königsstraße entwickeln“, sagte der Bürgermeister. In ersten Gesprächen sei klargeworden, dass dort barrierefreier Wohnraum von der gehobener Klasse bis zum sozialen Wohnungsbau entstehen soll. „Wichtig war für uns zu signalisieren, dass dieser Bereich Altstadt-kompatibel, also kleinteilig, ausgebaut werden soll.“ Und der Erste Bürger hob hervor: „Das ist eine ganz große städtebauliche Chance.“
Klar wurde aber im Rat auch, dass zunächst geklärt sein muss, ob der Standort alte Wache an der Ritterstraße für die Feuerwehr noch notwendig ist, auch wenn sie im Feuerwehrbedarfsplan als „abgängig“ ausgewiesen ist.
Text und Foto:
wn.de