Zur jährlichen Sommerübung rückten die Löschzüge Telgte und Westbevern sowie die Jugendfeuerwehr aus.

Zuvor arbeiteten die Übungsleiter Pierre Dorneau und Udo Bubbel folgendes Szenario aus: Aufgeschreckt durch ungewohnte Geräusche fällt dem Geschäftsführer des Hofes, Rainer Woltering, Rauchbildung an einem der Gewächshäuser auf.

Zu diesem Zeitpunkt befinden sich noch Mitarbeiter innerhalb des Gebäudes. Nachdem der Inhaber realisiert, dass er alleine nicht in der Lage ist seinen Kollegen zu helfen, verständigt er die Feuerwehr. 

Beim Eintreffen der Löschzüge ist das Gewächshaus bereits sehr stark verraucht, es befinden sich immer noch Personen in dem Objekt und die Ursache des Rauches ist unbekannt.

Mit dieser Übung sollten verschiedene Bereiche, wie die Menschenrettung, die Rettung von Sachwerten, Brandbekämpfung, Zusammenarbeit der Löschzüge und der Atemschutzeinsatz im verrauchten Raum geschult werden. Die Jugendfeuerwehr hatte während des Einsatzes einen eigenen Bereich: Es galt, ein Heizungshaus vor Funken und Hitzeeinwirkungen zu schützen. Zusätzlich war für die optimale Darstellung der verletzten Mitarbeiter, die Realistische-Unfall-Darstellung des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort.

Nach der Übung zeigte sich Bubbel trotz kleiner Ungereimtheiten mit dem Einsatz zufrieden: „Die Übung ist im Großen und Ganzen gut verlaufen. Es ist gut, dass Unstimmigkeiten während der Übung auftreten, damit sie im echten Einsatz nicht mehr vorkommen“, so Bubbel. Nach dem gemeinsamen Antreten aller Einsatzkräfte sprach der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Greiwe ein Lob an die Feuerwehr insgesamt und besonders an die Kameraden aus, die immer in Bereitschaft stehen und ihre Arbeit ehrenamtlich verrichten.

 

Text und Bilder: WN