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Frühjahrsübung in Westbevern
Die Löschzüge aus Telgte und Westbevern sowie die Kameraden aus Raes trup bewiesen, dass sie für den Ernstfall gewappnet sind.
„Die Feuerwehr ist gut aufgestellt. Ich zolle allen Hochachtung für ihre Bereitschaft, sich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Greiwe, der den Testfall verfolgte.
Auch Stadtbrandmeister Alfons Huesmann stellte fest, dass die Übung sehr gut verlaufen sei. „Wir haben keine nennenswerten Fehler gefunden.“ So ein Lob hörten Einsatzleiter Klaus Schulte sowie die Abschnittsleiter Frank Göttker, Udo Bubbel und Holger Epping gerne.
Mit elf Fahrzeugen waren die Kameraden angerückt. Die angenommene Lage: Durch einen verunfallten Pkw, der in den Scheuneneingang geschleudert worden war, ist ein Brand ausgebrochen. Im Pkw ist eine Person eingeklemmt, in der brennenden Scheune eine weitere Person vermisst.
Drei Einsatzabschnitte waren eingerichtet. Besonders kräftezehrend: das Aufschneiden des Fahrzeugwracks mit schwerem Gerät, um daraus die Person, die in Wirklichkeit eine Puppe war, zu retten und mit einer Trage zum Rettungswagen zu befördern. Zur Wasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen eingerichtet. Als Zwischenlager diente an der Einfahrt zur Zimmerei eine offene Wasserstelle, um stetig Nachschub zu haben.
Wehrführer Alfons Huesmann bedankte sich bei Johannes und Doris Wietkamp mit einem Blumenstrauß, dass man die Frühjahrsübung auf ihrem Gelände durchführen durfte.
Text und Bilder: WN