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Feuer in Seniorenwohnanlage: Drei Personen schwerstverletzt
Bei einem Brand in einer Anlage mit seniorengerechten Wohnungen am Eichenweg sind am frühen Dienstagmorgen drei Personen schwerstverletzt worden.
In einer Anlage mit seniorengerechten Wohnungen gegenüber des Altenheims Haus Maria Rast am Eichenweg ist am frühen Dienstagmorgen (8. Juli) ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr wurden dabei drei Bewohner schwerstverletzt.
Eine Person musste mit einem Rettungshubschrauber zu einer Spezialklinik nach Gelsenkirchen geflogen werden. Die anderen beiden Verletzten wurden per Rettungswagen in die Uni-Klinik und ins Franziskus-Hospital nach Münster gebracht.
Gegen 5.30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Zunächst war von Rauchentwicklung die Rede gewesen, später dann von einem Feuer. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Wohnung im Obergeschoss in Vollbrand stand, berichtet Telgtes Löschzugführer Carsten Einhoff. Sofort lief ein Großeinsatz an. Zwei Rettungshubschrauber landeten am Eichenweg, um die Verletzten abzutransportieren.
Zwischenzeitliche Sperrung der Bundesstraße
Zwei der Schwerstverletzten hatten es trotz Brandverletzungen und Rauchgasvergiftung noch vor das Gebäude beziehungsweise in den Eingangsbereich geschafft. Die Feuerwehr machte sich sofort auf die Suche nach weiteren Bewohnern. Sechs konnten aus dem Gebäude gebracht werden. Von diesen trug eine Person durch das Einatmen von Rauch ebenfalls schwerste Verletzungen davon. Gleichzeitig bekämpfte die Wehr das Feuer von außen und hatte den Brand schnell im Griff. Gegen kurz vor 7 Uhr war der Brand gelöscht.
Die Bundesstraße 51 musste zeitweise gesperrt werden. Zur Brandursache gibt es noch keine Informationen. Im Einsatz waren die Löschzüge Telgte, Westbevern und Ostbevern, die Besatzungen von fünf Rettungswagen, zwei Notärzte und zwei Hubschrauber.
Zehn Wohnungen in der ersten Etage sind nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner müssen an anderer Stelle untergebracht werden.
Fotos und Text: wn.de