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Fahrt endet an Gartenmauer
Ein 34-jähriger Mann aus Oelde wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei einem Alleinunfall auf der Landstraße zwischen Westbevern und Ostbevern-Brock zwar schwer verletzt, hatte dennoch aber einen „Schutzengel“.
Denn der Fahrer eines Kleinwagens war nicht angeschnallt gegen eine Gartenmauer gefahren und durch die Wucht des Aufpralls aus dem Fahrzeug herausgeschleudert worden.
Nach Ansicht der Freiwilligen Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot an Kräften vor Ort war, hatte der Fahrer ein „Riesenglück“, dass nicht noch mehr passierte.
Nach Angaben der Polizeidienststelle in Warendorf befuhr der 34-Jährige mit seinem Pkw vom Typ Renault die Landesstraße 811 von Westbevern kommend in Fahrtrichtung Brock. In der Bauerschaft Riehenhaar kam er mit dem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und schleuderte gegen die Steinmauer der Grundstückseinfriedung eines Wohnhauses.
Der Mann, der nach Angaben der Polizei unter Alkoholeinfluss stand und dem später eine Blutprobe entnommen wurde, zeigte sich nach WN-Informationen nicht wirklich erfreut darüber, dass ihm Feuerwehr und Rettungsdienst zur Hilfe eilten. Die ersten Kräfte am Unfallort soll er sowohl verbal als auch handfester angegangen haben.
Da nach Angaben von Stadtbrandmeister Alfons Huesmann die Beifahrertür des Fahrzeugs aufstand und der 34-Jährige nicht in der Lage gewesen sei, zweifelsfrei Aussagen über einen möglichen Beifahrer zu machen, wurde eine größere Suche im Nahbereich der Unfallstelle eingeleitet. Später wurde diese aber wieder abgebrochen.
Mehr als zwei Stunden dauerte der Einsatz für Feuerwehr und Polizei, einschließlich der Unfallaufnahme. Richtig zur Ruhe kamen die Ehrenamtlichen in der Nacht aber noch nicht. An der Beethovenstraße mussten sie später noch eine Wohnungstür für den Rettungsdienst öffnen.