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Dankeschön an Hochwasser-Helfer
Zusammenspiel verhinderte Katastrophe
Einsatzbereitschaft, Teamgeist, Mut, gute Koordination zwischen den Helfenden von Freiwilligen Feuerwehren, den Hilfsdiensten DRK, Malteser, DLRG, den Bürgerinnen und Bürgern sowie ein gutes Zusammenspiel und die Unterstützung durch Rat und Verwaltung der Stadt Telgte waren beim Hochwasser, das alle über einen längeren Zeitraum um Weihnachten und Neujahr in Atem hielt, gefordert.
All das half, kritische Situationen zu überwinden oder zu lindern, es verhinderte letztlich eine Katastrophe großen Ausmaßes. Das wurde auch beim Dank deutlich, zu dem die Stadt Telgte alle Einsatzkräfte aus Telgte und Westbevern, die Löschzüge aus Ostbevern, Everswinkel, Lette, Hoetmar, Freckenhorst, Füchtorf, Warendorf-Einen, sowie das Technisches Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) oder die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in die Mehrzweckhalle in Westbevern-Vadrup eingeladen hatte.
Als Dankeschön richtete ein Organisationsteam der Stadt Telgte mit Tatjana Hansen (Ordnungsamt), Alfons Huesmann (Ordnungsamt) und Annika Becker (Kultur) mit vielen Helferinnen und Helfern diese Veranstaltung aus. „Es war ein sehr gutes Zusammenspiel“, hob Bürgermeister Wolfgang Pieper in seiner Begrüßung hervor. „Rat, Verwaltung und die Fraktionen stehen in vollem Umfang hinter der Freiwilligen Feuerwehr.“ Respekt zollte Pieper den Angehörigen und Familien, die die Tätigkeiten mittragen und unterstützen.
Das stellte auch Lutz Mahler, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Telgte heraus. „Zur guten technischen Ausrüstung gehört auch die Wertschätzung in unserem vielfältigen Aufgabenbereich, und die erfahren wir. Ich hebe aber auch bewusst alle Abteilungsbereiche innerhalb der Feuerwehr hervor, denn alle haben ihren Anteil gerade auch beim Hochwasser eingebracht."
Doch Lob und Anerkennung für die Freiwillige Feuerwehr Telgte gab es nicht nur in Worten, sondern auch in Form einer Auszeichnung durch die „Thünte-Stiftung“, die Menschen in Telgte für ihr Engagement zum Wohle der Bevölkerung ehrt. Der Vorstand des Kuratoriums, dem Propst Dr. Michael Langenfeld, Bürgermeister Wolfgang Pieper, Dr. Anja Schöne (Leiterin des Museum Religio) und Sabine Elbert (Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde) angehören, hat einstimmig der Freiwilligen Feuerwehr Telgte diese hohe Auszeichnung zugesprochen, die nur einmal im Jahr vergeben wird. Honoriert wird das mit 1000 Euro, die je zur Hälfte von der „Thünte-Stiftung", die zweckgebunden zur Förderung Nachwuchsarbeit ist, und der evangelischen Kirchengemeinde kommen.
In ihrer beeindruckenden Rede ging Pfarrerin Sabine Elbert noch einmal auf die Ereignisse um das Hochwasser ein, das Telgte regelrecht in eine Seenplatte verwandelt hatte. Ungezählte Keller liefen voll Wasser, die Stromversorgung und vieles mehr forderten alle Kräfte heraus. „Ungeheuerliche körperliche Strapazen zog das mit sich. Respekt all denen, die das geleistet haben und somit eine größere Katastrophe verhindert haben“, betonte Sabine Elbert.
Die Urkunde der „Thünte-Stiftung“ nahmen Lutz Mahler, Olaf Döring und Carsten Einhoff von der Feuerwehr Telgte stellvertretend für alle Feuerwehrleute entgegen.
Text: wn.de, Fotos: Feuerwehr Telgte