Aus zuerst unbekannten Gründen war es im Bereich der Werkstatt zu einem Feuer gekommen. Anwohner alarmierten die Feuerwehr, als schon Fensterscheiben zersprangen.

Aufgrund der Alarmmeldung wurde auch sofort die Feuerwehr Ostbevern mitalarmiert, da unklar war, inwieweit der Löschzug Westbevern einsatzbereit war.

Ein Feuerwehrwehrfahrzeug wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Die beiden Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann und Heinrich Otte machten sich vor Ort ein Bild von der Lage, auch Bürgermeister Wolfgang Pieper und Ordnungsamtsleiter Thomas Riddermann waren noch in der Nacht vor Ort. In einer ersten Stellungnahme zeigte er sich erleichtert, dass es zu keinem größßeren Schaden gekommen ist.

"Unsachgemäßer Umgang mit Müll" war nach Angaben von Polizeisprecherin Susanne Dirkorte-Kukuk in Warendorf die Ursache für das Feuer in der Wache in Westbevern. Das hätten Ermittlungen der Experten ergeben. Wie hoch der bei dem Brand entstandene Schaden ist, lässt sich immer noch nicht genau beziffern. Am Tag nach dem Brand war ein Sachverständiger vor Ort und schaute sich die Wache an. Er wird in den nächsten Tagen ein Gutachten erstellen und eine Schadenshöhe ermitteln.

Die Einsatzbereitschaft des Löschzuges Westbevern war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Für die Übergangszeit parkten Feuerwehrfahrzeuge vor dem Gerätehaus. Die Einsatzbekleidung wurde teilweise von umliegenden Wehren geliehen, da die Kleidung der Westbeverner Kameraden erst gründlcih gereinigt werden musste.

 

Fotos: Feuerwehr Telgte (1-11) und WN