Wehrführer Alfons Huesmann war die Erleichterung direkt anzumerken. „Glücklicherweise ist keinem der Männer etwas passiert“, sagte er nach dem Unfall eines Feuerwehrfahrzeuges am Montagabend auf dem Weg zu einem Sturmeinsatz.

Nach Angaben der Wehrführung waren der sechsköpfige Trupp mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug – es war erst vor etwas mehr als einem halben Jahr in Dienst gestellt worden – in der Bauerschaft Kiebitzpohl unterwegs, als den Ehrenamtlichen auf einem Straßenstück ein Pkw entgegenkam. Bei dem Ausweichmanöver sei das schwere Fahrzeug dann von einer Sturmböe erfasst worden und daraufhin endgültig vom befestigten Untergrund abgekommen. Am Ackerrand kam das 16 Tonnen schwere Gefährt zum Stillstand, die Insassen konnten unverletzt herausklettern.

Die Bergung allerdings gestaltete sich schwierig. Zwei schwere Spezialfahrzeuge einer Firma aus Münster wurden angefordert, zudem der Kran der Berufsfeuerwehr Münster. Denn einfach aus dem Graben gezogen werden konnte der Lkw nicht. Zu groß wäre laut Wehrführer Alfons Huesmann die Gefahr von größeren Schäden gewesen. Bis Redaktionsschluss dauerten die aufwendigen Bergungsarbeiten an.